Manuelle Lymphdrainage

Ursprung - Herkunft:

Obwohl es die ersten Beschreibungen und Erkenntnisse des Lymphgefäßsystems schon im 16. Jahrhundert gab, wurde die Wirksamkeit der  Lymphdrainagebehandlung erst in den 70er Jahren von Dr. Asdonk wissenschaftlich bewiesen. Im Jahr 1974 führte er sie in die klinische Medizin ein und erlangte somit auch die Kassenberechnungsfähigkeit. Manuelle Lymphdrainage ist die Ab- und Weiterführung der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße.

Anwendungsbereiche:

Diese Therapie findet ihre Anwendung bei allen Arten von Verspannungen, Magen und Darmbeschwerden, chronischen Verstopfungen, Schmerzzuständen, Schlafstörungen sowie bei Menstruationsbeschwerden.

Methode:

Das Prinzip dieser speziellen und sanften Form der Massage beruht auf einer bestimmten Grifftechnik. Entlang der Lymphwege wird mit kreis- und spiralförmigen Griffen ein Druckabstieg, dann ein Druckabfall und anschließend eine drucklose Phase erzeigt. Die Folgen sind die Aktivierung des Lympfabflusses und das Entstauen des Gewebes. Zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes nach der Behandlung meist eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen. Mit dieser Methode können verschiedene Arten von Ödemen behandelt werden. Die Lymphdrainage kann auch während der Schwangerschaft sehr gut angewendet werden und ist äußerst wirkungsvoll.

Ziel:

Lymphdrainagen wirken stärkend auf das Abwehrsystem des Körpers, entwässern, entgiften und beruhigen.