Atemtherapie

Atemtherapie
„Die Atemkraft ist etwas sehr Tiefes! Wir müssen das Körperliche als Lebendiges erleben lernen.“
I. Middendorf

 

 

Herkunft:

Das Atmen ist ein unbewusster Vorgang und wird den Menschen oft erst bei körperlicher Anstrengung oder seelischer Belastung bewusst. Atemtherapie ist ein Erfahrungs- und Entwicklungsweg. Vor 60 Jahren entwickelte Prof. Middendorf die Lehrweise des „Erfahrbaren Atems“. Dabei werden die Gesetze und Regeln des unbewussten Atems kennen gelernt und ein neuer Zugang zum Körper, Geist und Seele entdeckt.

Anwendungsbereiche:

Die Atemtherapie kann zur Heilung oder Linderung körperlicher und auch seelischer Leiden eingesetzt werden.

Neben der Therapie von Atembeschwerden gibt es bspw. auch folgende Anwendungsbereiche:

  • Kreislaufstörungen
  • Schlafprobleme
  • Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Stress
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • psychosomatische Beschwerden
  • Erleichterung während Schwangerschaft und Geburt

Methoden:

Zwei Formen der Atemtherapie werden praktiziert. In der Einzelbehandlung, die vorwiegend im Liegen ausgeführt wird, fördert die Therapeutin den Atemfluss mit Hilfe von Atemmassage. Im Gruppenunterricht gibt sie bestimmte Bewegungsabläufe vor, die sitzend, stehend liegend und in Bewegung ausgeführt werden. Die Qualität des Atemflusses wird durch Bewegungs- Wahrnehmungs- und Stimmübungen verbessert.

Die Atemtherapie ist eine schonende Behandlungsmethode ohne Nebenwirkungen.